Offizieller Festakt mit Herrn Regierungsrat Pierre-Alain Schnegg

Medienmitteilung

Montag, 1. Mai 2017, 16.30 Uhr bis 19.30 Uhr, für geladene Gäste
Eröffnung durch den Mätteli-Jubiläums-Chor
Begrüssungsansprachen:
- Herr Thomas Stutz, Präsident Stiftungsrat Mätteli
- Herr Regierungsrat Pierre-Alain Schnegg
Grussworte:
- Herr Christoph Erb, Präsident Unterstützungsverein Pro Mätteli
- Herr Thomas Müller, Direktor Steinhölzli Bildungswege
Anschliessend Fachvortrag Frau Gee Vero zum Thema Autismus - (m)eine andere Wahrnehmung.
Apéro riche

(M)eine Wahrnehmung zum offiziellen Eröffnungsanlass 50 Jahre Mätteli…

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Petrus war der Jubilarin Mätteli nicht gut gesinnt. Kalte Temperaturen und wiederholt intensive Regengüsse bescherte er uns am offiziellen Festakt vom 1. Mai 2017.
Bereits einige Zeit vor Beginn des Festaktes fanden sich die ersten Gäste im Mätteli ein. So konnte der überaus motivierte Mätteli-Chor um 16.30 Uhr pünktlich vor Vertretern aus Politik, Gemeinde, Vereinen, und befreundeter Institutionen seine Songs zum Besten geben. Den Anwesenden bereitete der Auftritt sichtlich Freude und so wurde eifrig mitgeklatscht, leise mitgesungen und am Ende kräftig applaudiert. Es wurde sogar eine Zugabe gewünscht, was den Chor überaus freute.
Anschliessend war der Stiftungsratspräsident des Mätteli, Herr Thomas Stutz an der Reihe, die zahlreich erschienenen Gäste aufs herzlichste zu begrüssen und den Anwesenden kurz zu umschreiben, was das Mätteli eigentlich ist und welche Dienstleistungen es anbietet.
Besonders gefreut hat uns, dass Herr Regierungsrat Pierre-Alain Schnegg, Direktor der Gesundheits- und Fürsorgedirektion des Kantons Bern uns mit seinem Besuch beehrt hat. In seiner Festrede, welche auf die Worte von Herrn Stutz folgte, sprach er vom Mätteli mit seinem „vielseitigen und hoch qualifizierten Angebot“ als einer Institution, die „ein wichtiger und verlässlicher Leistungserbringer“ sei. Er erinnerte daran, dass geistig behinderte Menschen bis weit ins 20. Jahrhundert hinein ausgegrenzt wurden. Erst das neue Invalidengesetz, welches 1960 in Kraft trat, brachte endlich eine Wende.
Der Unterstützungsverein „Pro Mätteli“ wurde anschliessend von dessen Präsidenten, Herrn Christoph Erb dem Publikum näher gebracht. Dieser wurde vor 25 Jahren vom Vater von Herrn Erb, welcher seinerzeit Direktionsmitglied der „Mobiliar“ war, ins Leben gerufen. Zweck des Unterstützungsvereins war und ist es immer noch, den Mätteli-Kindern und –Jugendlichen mit der finanziellen Unterstützung einen Tapetenwechsel in Form von Projektwochen und Winterlagern zu ermöglichen. Herr Erb präsentierte den geladenen Gästen bei dieser Gelegenheit das Geburtstagsgeschenk, welches das Mätteli zum 50 Jahre-Jubiläum von seinem Unterstützungsverein erhalten wird. Es handelt sich um ein wunderbares, qualitativ sehr hochwertiges Kitchener-Säckli mit Mätteli-Jubiläumslogo in der Farbe Schwarz mit grünen Bändeln. In jedem Säckli befinden sich ein knallgelbes Badetuch sowie ein Clickband mit Reflektoren. Diese werden den Kindern und Jugendlichen Mitte Mai feierlich übergeben, damit sie an den Jubiläumsausflug für Kinder, Jugendliche, Eltern und begleitende Mitarbeitende vom 23. Juni auf den Vierwaldstättersee mitgenommen werden können. Zusätzlich zum 50 Jahre-Jubiläum des Mätteli und dem 25-jährigen Bestehen des Unterstützungsvereins „Pro Mätteli“ durfte Herr Erb am 1. Mai sein eigenes Wiegenfest feiern. Ihm zu Ehren wurde „Happy Birthday“ angestimmt und Trudy Aebischer überreichte ihm zwei Flaschen Mätteli-Jubiläumswein aus der Weinhandlung von Herrn Jucker in Münchenbuchsee.
Das Mätteli wurde 1963 als Aussenstation des Vereins Schloss Köniz gegründet, wobei beide Institutionen danach in die Stiftung Steinhölzli integriert wurden. Aus diesem Grund bekam der aktuelle Leiter dieser Institution, die sich nun „Steinhölzli Bildungswege“ nennt, ein paar Minuten Redezeit für eine Grussbotschaft. Herr Thomas Müller machte dies auf sehr gelungene Art und Weise, indem er den Werdegang des Vereins Schloss Köniz mit der Entstehung einer Familie und deren Veränderung im Laufe der Jahre verglich. Für seine fantasievollen Worte erntete er manches Lächeln und am Schluss kräftigen Applaus.


Ebenfalls zum Festakt eingeladen war Frau Gee Vero, Künstlerin, Autorin und Autistin, aus der Nähe von Leipzig, Deutschland stammend. Frau Dr. Claudia Kittler, Kinder- und Jugendpsychiaterin der KIG, war in Deutschland an einem Vortrag dieser Frau und erzählte im Mätteli davon. So kam es, dass uns diese grosse, blonde und sehr interessante Frau als Fachreferentin einen überaus spannenden Einblick in ihr Leben und in ihre andere Wahrnehmung gewährte. Dies gespickt mit Humor. Eines dürfte nach diesem Kurzvortrag allen Anwesenden klar geworden sein. Jeder Mensch auf dieser Erde ist ein Unikat und jede Person hat ihre eigene Wahrnehmung. Am Dienstag, 2. Mai hat Frau Vero im Mätteli am Vormittag einen Workshop angeboten, der alle Teilnehmenden in seinen Bann gezogen hat.
So neigte sich der Festakt langsam seinem Ende entgegen. Trudy Aebischer, Gesamtleiterin, überreichte allen Rednerinnen und Rednern zum Dank und zur Erinnerung an diesen Anlass ein gerahmtes Bild eines Mätteli-Kindes oder -Jugendlichen. Die Bilder kamen anlässlich des Malprojektes 50 Jahre Mätteli zustande und sind in unserem Hausflur noch bis kurz vor den Sommerferien zu bewundern. Für CHF 50.00 können sie käuflich erworben, aber erst im Sommer mit nach Hause genommen werden. Sehr gerne dürfen Sie sich selber im Mätteli „ein Bild von den Bildern“ machen. Sie sind herzlich willkommen!
Die Mitarbeitenden der Mätteli-Küche haben für die geladenen Gäste einen wunderbaren Apéro riche gezaubert, der die mittlerweile etwas hungrigen und durstigen Geladenen überraschte und deren Appetit noch mehr anregte. Die Köstlichkeiten aus der Küche fanden reissenden Absatz. Bei einem Glas Wein oder Bowle und kleinen Häppchen aller Art stand man gemütlich an weissen Stehtischen zusammen und tauschte sich rege aus. Gegen 19.30 Uhr verliessen die ersten satten und zufriedenen Gäste das Mätteli.
Wir danken allen, die diesen Anlass mit ihrer Anwesenheit bereichert haben und selbstverständlich auch allen, die im Hintergrund für einen reibungslosen Ablauf dieses Events gesorgt haben. Es war wunderschön!

Gerne stellen wir Ihnen mit unserem Film die Wohn- und Werkschule vor. Sie finden den Film unter Wohn- und Werkschule oder unter Download.
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