Unser Aschenbrödel

Fragen an Aschenbrödel Leonie
1. Wie kam es dazu, dass man Dich für die Hauptrolle ausgesucht hat?

Ich habe es nicht auslesen können.
Ich wurde gefragt ob ich mir vorstellen könnte diese Hauptrolle zu spielen. Und ich habe Ja gesagt.

2. Durftest Du auch mitbestimmen, wer Dein Prinz sein wird?

Nein, das konnte ich nicht.

3. War es schwierig für Dich, den Text für diese Rolle zu lernen?

Ja, es war schwierig.

4. Wie hast Du gelernt und wann?

Ich habe es in der Schule zusammen mit Noemi (Schulpraktikantin) geübt und gelernt.

5. Durftest Du Dein Ballkleid selber auswählen? Und wo hast Du es gefunden?

Ich könnte es nicht selber auswählen. Es hat mir aber sehr gut gefallen.

6. Wenn Du wieder einmal Theater spielen würdest, welche Rolle hättest Du gerne?

Es würde mich sehr freuen wieder einmal im Theater mitzuspielen und ich würde gerne „Schneewittli“ sein.

7. Im Theaterspiel, was hat dir am besten gefallen?

Am besten hat mir das Schlussspiel gefallen, wo alle auf der Bühne waren.

8. Hast Du das Bild für die Jahresschlussspiel-Einladungen gemalt?

Nein. Dieses Bild hat Lukas gemalt, da er im Theater nicht mitgespielt hat.

9. Am Mittwoch, 10.1.18 hattest Du Vernissage Deiner gemalten Bilder. Wie hast Du Dich dabei gefühlt? Sind viele Leute gekommen, um die Bilder anzuschauen?

Ich habe mich sehr gut gefühlt.
Ja, es kamen sehr viele Leute. Auch meine Eltern und meine Brüder sind gekommen. Ich hatte sehr grosse Freude!

9. Könntest Du Dir auch vorstellen grössere Sachen zu malen, z. B. Kulissen für ein Theater oder ein grosses Bild für an die Wand?

Ich könnte mir gut vorstellen etwas Grösseres zu Malen.

10. Was ist Dein Wunschberuf? Käme auch ein Beruf in Frage, in welchem Du malen könntest?

Ich würde gerne bei der Spitex arbeiten, als Putzfrau.

11. Malst Du mit Neo Color, Farbstiften, Wasserfarben? Womit am liebsten?

Am liebsten male ich mit Wasserfarben.

12. Was malst Du am liebsten?

Mit vielen verschiedenen Farben male ich am liebsten.

Von der Taube, den Wildtieren, einem Gummistiefel sowie Bürste und Kamm...

Wenn die angestrebte Nebenrolle als Taube oder als Reh oder Hase in der Wildtiergruppe nach Rücksprache mit dem Regisseur zur Hauptrolle Aschenbrödel führt…
Aschenbrödel Leonie hat ihre anspruchsvolle Rolle wunderbar umgesetzt, obschon sie selber sich eher als Taube zum Sortieren der Linsen gesehen hätte (die schlechten ins Kröpfchen, die guten ins Töpfchen) oder als eines der Wildtiere im Wald (in der Szene wo Aschenbrödel als Jäger verkleidet im Wald unterwegs ist) und sie vom „Tätschmeister“ Roger sozusagen zu ihrem Glück gezwungen werden musste. So ein verstecktes Talent muss gefördert und gefordert werden! Da sind sich wohl alle einig!
Sie fragen sich sicher, was der „Gummistiefel“ in der Überschrift im Märchen Aschenbrödel zu suchen hat. Ist Ihnen nicht auch ein goldener Schuh im Gedächtnis geblieben? Im Mätteli wurde die „Hochwasser-Variante“ dieser Geschichte gewählt: Der junge Prinz versuchte hier mittels eines liegen gebliebenen Gummistiefels das „echte“ Aschenbrödel zu finden. Mir als Zuschauerin ist heute noch nicht ganz klar, ob es sich um einen „Gag“ oder ein ganz gewöhnliches Versehen handelte. Eventuell hat der Prinz den goldenen Schuh irgendwo hinter der Bühne liegen gelassen und ihn dann in der Eile nicht mehr gefunden. Um nicht mit leeren Händen auftreten zu müssen, schnappte er sich einfach den nächstbesten zur Verfügung stehenden Schuh und das war dann halt ein währschafter Gummistiefel und kein eleganter „Pumps“… Wir werden es nie erfahren…
Aschenbrödel wird gemäss dem Märchen dazu „verdonnert“, ihrer bösen Stiefmutter die Haare zu bürsten und kämmen. In den Proben machte man dies jeweils ohne Bürste und Kamm mit imaginären Bewegungen. Für die Première kam dann erstmals eine richtige Bürste zum Einsatz und das Kämmen der Stiefmutter-Perücke ging flott vonstatten. Bei der zweiten Aufführung wurde die Bürste durch einen Kamm ersetzt was zur Folge hatte, dass die Stiefmutter beinahe ihre Haare verloren hätte und „oben ohne“ da gestanden hätte. Geistesgegenwärtig hielt sie mit einer Hand die Haare auf dem Kopf fest und ein peinlicher Moment (wahrscheinlich wäre es ein Lacher geworden…) konnte so vermieden werden. Wie Sie sehen, ist auf der Bühne mit allem zu rechnen und sollte man als Schauspielerin oder Schauspieler in solchen Situationen blitzschnell reagieren und improvisieren können.
Conny Fankhauser

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