September

Name: Trifunovic
Vorname: Nenad
Im Mätteli seit: 1996
Seit etwas mehr als 21 Jahren arbeite ich im Mätteli. Meine Tätigkeiten sind sehr vielseitig und entsprechend abwechslungsreich. Ich sorge dafür, dass die Mätteli-Fahrzeuge (2 grosse Renault-Busse und zwei kleinere Nissan-Busse) rechtzeitig Winter- oder Sommerpneus erhalten, fristgerecht in die Garage zum Service gehen, gereinigt, vollgetankt und mit der nötigen Anzahl Sitze versehen sind. Manchmal kommt es vor, dass eines der Fahrzeuge unterwegs schlapp macht. Ich bin dann jeweils dafür besorgt, dass die Mätteli-Mitarbeitenden mit ihren Kindern und Jugendlichen ins Mätteli zurückkommen und der Bus in die Garage kommt.
Ausserdem kümmere ich mich um das Therapie-Bad und schaue nach, ob dieses nach der Benützung sauber und aufgeräumt verlassen wurde. Trotz Spezialwindeln passiert hin und wieder ein kleines oder grösseres Missgeschick, was dann einen grösseren Einsatz meinerseits erfordert, da das Wasser gereinigt werden muss, um die Wasserqualität gewährleisten zu können. In den Sommermonaten kommt ein längerer Bad-Aufenthalt einer „Gratis-Sauna“ gleich, so dass es auch schon vorgekommen ist, dass meine Kleider vom Schwitzen durchnässt waren
Neben der „Schweissarbeit“ im Bad erledige ich gerne auch andere Schweissarbeiten mit einem Schweissgerät. Geht etwas kaputt im Mätteli, so kümmere ich mich um die Reparatur.
Bereits 21 x war ich bei der Frühlings-Grundreinigung im Einsatz. Zusätzlich zur Reinigungs-Equipe des Mätteli werden jeweils weitere Personen angestellt, welche sich gerne ein paar Franken dazu verdienen möchten. Auf diese Weise habe ich schon etliche interessante Persönlichkeiten kennengelernt.
Für das Empfangsbüro bringe ich Pakete zur Post und für die Küche mache ich ebenfalls Botengänge.
Früher war ich neben anderen Personen für den Kindertransport im Einsatz und habe in dieser Zeit einiges erlebt, wie Sie sich sicher vorstellen können.
Nach den neuen Gesetzen darf man mit einem gewöhnlichen Fahrausweis nur noch Busse mit maximal 9 Personen (inkl. Fahrer) lenken, so dass unsere vier Mätteli-Busse jetzt für Ausflüge, Lager, Ferienstation, Arztbesuche und ähnliches genutzt werden. Der Transport der Kinder und Jugendlichen von zu Hause ins Mätteli und umgekehrt wird zum grössten Teil von der Firma BETRADI in Grosshöchstetten abgedeckt. Das ist nicht so einfach zu organisieren, da die Kinder und Jugendlichen an unterschiedlichen Tagen und zu unterschiedlichen Zeiten zu transportieren sind. Dazu kommt noch der Transport in die Hippotherapie am Montag und Mittwoch, wo zusätzliche Fahrten gemacht werden.
Ich kümmere mich ausserdem um unsere schwimmenden Freunde im Aquarium und schaue, dass diese den Durchblick behalten, genug zu fressen haben und es ihnen rundum wohl ist.

Es gibt im Mätteli einige Lifte, damit die Kinder, welche auf einen Rollstuhl angewiesen sind von A nach B kommen. Diese laufen nicht immer störungsfrei und so musste ich schon einige Leute aus einem steckengebliebenen Aufzug befreien. Am 1. Januar 2013 hatte ich Pikettdienst und ausser mir war keine Menschenseele im Mätteli. Ich benutzte einen der Lifte und blieb prompt zwischen zwei Stockwerken stecken. Was nun? Ich drückte auf den Alarmknopf und musste dann einige Zeit warten, bis der Lift-Monteur mich aus der misslichen Lage befreite. Für eine Person wie mich, welche unter Platzangst leidet, war das eine denkbar schlechte und unvergessliche negative Erfahrung.

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Wir danken allen Besucherinnen und Besuchern des Mättelibrunches. Es freut uns sehr, dass wir so viele positive Rückmeldungen entgegen nehmen durften.
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