Nach turbulenten Umzugs- und Eingewöhnungswochen in unserem Provisorium ist langsam so etwas wie Alltag in der Weiermatte eingekehrt. So sind wir nicht nur im Haus selber anzutreffen, sondern nutzen das schöne Wetter auch für Aktivitäten auf dem grossen Areal.

Hier eine Momentaufnahme dazu:
Wenn die ganz Alten sich mit den Kindern freuen, wenn die Seifenblasen Richtung Himmel steuern, sind wir vermutlich in der Weiermatt auf dem Platz zwischen Provisorium und dem neuen Heimgebäude.
Das machen wir regelmässig, mit Tanzen und Hände schwingen, wird das Seifenwasser aus dem Ring geflimmert, warum werden sie gleich rund? Ich weiss auch nicht so genau. Schau! Schau! Wie schön ist es ihnen nachzuschauen, wie jede für sich fliegt, manche nehmen den Wind und steigen nach oben. Es gibt auch solche, verwirrte, die gehen auf die Hausfassade los und zerplatzen. Manche haben wirklich Pech, sie geraten direkt in den Tiefdruckstrom, werden so brutal zu Boden gedrückt und dabei zerpflückt. Niemand hat mit ihnen Erbarmen. Bewundert von Jung und Alt werden die, die lautlos schweben, bunte Farben von sich geben und ihre Träume und Wünsche nicht verraten. Es ist schön noch der letzten Seifenblase nachzusehen, ob die Träume in Erfüllung gehen? Das fragt sich vielleicht auch die alte Frau, die das Ganze mit uns erlebte. Freundlich und mit einem Lächeln macht sie ohne etwas zu sagen das Fenster zu. Nein, sie möchte nicht schon mitgehen in den Himmel, sie will warten noch dort drinnen. Zum Abschluss noch einmal so richtig in das Seifending blasen und mit vielen Blasen Ade sagen: „Es war hier wunderschön, danke, danke! ihr lieben Alten“.

Hanspeter Hubschmid
Wohngruppe Fantasia

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Gerne stellen wir Ihnen mit unserem Film die Wohn- und Werkschule vor. Sie finden den Film unter Wohn- und Werkschule oder unter Download.
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